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Mit Achtsamkeit zu «Hello Baby»

6. Okt.
2 Min. Lesezeit


Bereits in der 41. Schwangerschaftswoche bekam ich an einem Samstagmorgen meine ersten Wehen. Noch waren sie zu wenig regelmässig, um ins Spital zu fahren. Doch am Abend hatten mein Partner und ich keine Geduld mehr – also machten wir uns auf den Weg.


Der Muttermund war noch nicht genügend geöffnet und auch die Wehen waren weiterhin zu wenig regelmässig. Die Hebamme empfahl mir trotzdem, im Spital zu bleiben.


Und dann begann das Warten.


Ich spazierte unzählige Male durch die Gänge, lief Treppen, strich Öl auf meinen Bauch, trank Tee – und nach zwei ganzen Tagen war unser Sohn noch immer nicht da.

In dieser Zeit konnte ich mich sehr lange auf die Wehen einlassen. Ich atmete durch den Schmerz, nahm ihn an und erinnerte mich immer wieder daran:

Mit jeder Wehe komme ich meinem Sohn ein Stück näher.


Doch irgendwann wurden die Wehen für mich unerträglich. Meine Kraft und Energie waren aufgebraucht. Ich bat die Hebamme deshalb um eine Einleitung, weil ich das Gefühl hatte, keine Motivation und keine Ressourcen mehr für die Geburt zu haben.

Da sagte mein Partner zu mir:

«Schatz, jetzt nehmen wir einfach alles Schritt für Schritt und einen Atemzug nach dem nächsten. Und wir vergessen die zwei Tage Wehen.»


Und ich dachte mir: Einmal mehr wird ein sogenanntes «Problem» mit Achtsamkeit gelöst.


Schritt für Schritt. Atemzug für Atemzug. Ohne darüber nachzudenken, was bereits war.Ohne mir auszumalen, was noch kommen würde.


Meine Embodiment-Ausbildung und meine Erfahrungen mit Breathwork haben mir in dieser Zeit sehr geholfen. Sie haben mir Werkzeuge gegeben, um mit den intensiven Empfindungen umzugehen.



Aber irgendwann kommt der Moment, in dem keine Vorbereitung mehr «funktionieren».

Der Moment, in dem wir aufhören dürfen, etwas kontrollieren oder verändern zu wollen.

Und uns einfach dem Moment hingeben.


Nach ungefähr vier weiteren Stunden durfte ich unseren Sohn zum ersten Mal in meinen Armen halten.


Rückblickend haben mir all die Vorbereitungen unglaublich geholfen. Und mein Partner war eine riesige Unterstützung.


Doch am meisten geholfen hat mir letztendlich etwas ganz Einfaches:


Schritt für Schritt zu gehen. Einen Atemzug nach dem nächsten zu nehmen. Die Vergangenheit loszulassen. Die Zukunft nicht vorwegzunehmen.Und mich immer wieder im Jetzt zu finden.


Vielleicht ist genau das Achtsamkeit: Nicht immer zu wissen, wie etwas weitergeht.Sondern darauf zu vertrauen, dass der nächste Atemzug reicht.


Möchtest auch du wieder mehr Achtsamkeit in dein Leben bringen?


Dann freue ich mich, dich in meinen Angeboten begrüssen zu dürfen:


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Freitag, 23.10.2026 - 09.00–10.30 Uhr | Windisch AG

Samstag, 31.10.2026 - 09.00–10.30 Uhr | Hausen AG


Teilnehmerfeedback: "Ich komme auf alle Fälle wieder. Das Klangbad wirkte tiefenentspannend für mich. Die Gong Klänge spührte ich tief bis in den ganzen Körper."


Yin & Restorative Yoga

Freitag, 02.10. | 09.10. | 16.10. | 23.10.2026 - 18.30–19.45 Uhr | Muri AG


Klangbad mit Restorative Yoga

Freitag, 30.10.2026 20.00–21.00 Uhr | Muri AG

Freitag, 27.11.2026 - 20.00 - 21.00 Uhr | Muri AG


Ich freue mich auf dich.

Stefanie


 
 
 

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